Die mega-mörder Messerkatze!

Nach Jahren einmal wieder den Film „Tank Girl“ angesehen. Ich muss zugeben, ich war ein großer Fan der Comics und hatte als Jungendlicher alle Ausgaben, plus die Sammelbilder.

Der Kult-Comic wurde 1995 mit Lori Petty verfilmt, und sie war es, die für mich letztendlich die Comic-Verfilmung gerettet. Allerdings empfehle ich trotzdem, einen Six-Pack Bier bereitzuhalten, und vielleicht schon eines getrunken zu haben, bevor ihr den Streifen startet. Ab der zweiten Dose macht es dann aber richtig Spaß.

Zum Inhalt: Ein dystopisches Australien mit permanenten Wassermangel, mutierte Känguru-Menschen und fiese Ausbeuter(-Konzerne), die mit H2O den großen Reibach machen. Rebecca, genannt Tank Girl, pflügt in diesem Szenario mit ihrem Panzer durch die australische Wüste und kämpft für Gerechtigkeit. Panzer + Mädel = Tank Girl, alles klar!
Die ursprüngliche Comic-Reihe in den 90ern, gezeichnet von Jamie Hewlett und Alan Martin, war eine Punk-Nacherzählung der griechischen Oddysee und im Erzählstil natürlich viel freier und frecher als die Verfilmung. Trotzdem ist der Film in seinem Bemühen, dem Comic gerecht zu werden fast schon wieder kultig. Und der Soundtrack ist spitzenklasse.

Zur Seite stehen Tank Girl noch Jet Girl und Boogy der „beste“ Känguru-Mensch-Freund, bzw. Känguru-Mensch-Lover-Freund. Wer da mit wem genau was hat, wird im Film eher angedeutet. Im Comic feiert Tank Girl die Feste wie sie fallen, wenn ihr versteht …

Aber egal, das da oben ist nicht Tank Girl sondern meine mega-mörder Messerkatze! Und die sitzt einfach nur rum auf einen Stein und ist ein wenig gelangweilt. Oder vielleicht macht sie ja auch irgendwann noch mal was.

Ah ja, Lori Petty wurde noch mal einem größeren Publikum als Lolly Whitehill bekannt, in der Serie „Orange is the new Black“ als Knast-Braut von Piper Chapman. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

 

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