Projekt Fallobst: Windows Desktop PC oder Notebook oder Netbook?

Computer Systeme

PC Notebook, PC Netbook oder PC Desktop? Wer wie ich den Entschluss gefasst hat, von einem Apple Mac auf einen Windows PC umzusteigen, steht vor der Frage, ob er sich für ein tragbares oder lieber ein Hinstellgerät entscheiden soll. Die Frage lässt sich mit etwas Analyse leicht beantworten.

Zugegeben, die Qual der Wahl stellt sich schnell ein, beim PC Computerkauf und war für mich auch schnell gelöst: Eine leistungsfähige Brot- und Buttermaschine für Grafikaufgaben sollte es sein, und unter 1.000 Tacken. Klarer Fall für einen PC Desktop. Da ich keine Lust zum Selberschrauben habe, das machen Profis und PC Nerds besser, habe ich mich nach längerer Suche für den Online-Computer-Händler Rhino Computer entschieden. Das Sortiment and Komponenten ist zwar in meinen Augen etwas kleiner als das bei anderen Händlern, dafür hatte er in meinen Konfigurationsversuchen ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die Jungs und Mädels von Rhino schrauben das Ding nach Wunschkonfiguration zusammen, installieren das Betriebssystem (sofern geewählt) und unterziehen den Computer einem Burn-in-Test. Sprich: Es wird getestet, ob das System einwandfrei läuft. Sparpotenzial im Gegensatz zu Mitbewerbern gab es zum Beispiel beim Betriebssystem: Für die Option Windows 10 Pro 64-Bit  waren gerade mal um die 53 Euro fällig, im Gegensatz zu „ohne Betriebssystem“. Aber bevor ich Abschweife, hier die Computer-Typologien, beziehungsweise wer mit wem und so:

Der Windows Desktop PC Nutzer oder der „Power Bolide“

Desktop Computer stehen für Power. Er eigenet sich vor allem für Leute, die Wert Grafik-, Multimedia-Anwendungen und Spiele legen. Ein PC Bolide sollte folgende Hardware bieten:

  • Seperate Grafikkarte mit eigenem Lüfter und mehreren Video-Ausgängen
  • Viele USB-Anschlüsse für Sachen wie Tastatur, Maus, Headset, Bluetooth-Geräte, Grafik-Tablet, Boxen, Smartphone-Verbindungen, Gadget-Spielzeug
  • Mainboards mit schnellen Prozessoren, die Kühlmodule und damit Platz brauchen.
  • WLAN-Karte für den drahtlosen Zugang ins Internet
  • CD/DVD/Blue-ray Laufwerk, vor allem wenn man noch teure alte CDs im Schrank hat, die man für den MP3-Player in MP3s umwandeln will
  • Card-Reader für SD-Karten und anderes Zeug zum einfachen Austausch von Dateien

Der Notebook PC Nutzer oder der „Arbeiter 3000“

Der Notebook PC Nutzer ist eigentlich das Arbeiten am PC Desktop gewöhnt, möchte oder muss aber mobil sein, weil er das Gerät gleichzeitig für die Arbeit und zu Hause nutzt. Das normale Notebook ist eine gute Wahl, wenn man keine 3D-Grafik benötigt. Es sollte bieten:

  • Guten On-board-Grafikchip, heißt – hier sitzt der Grafikchip auf der Hauptplatine und teilt sich die Rechenleistung mit den Programmen
  • Mindestens 3 USB-Anschlüsse für Sachen wie Headset, Maus und Smartphone
  • DVD/CD-Laufwerk – ok, nicht unbedingt, aber wer ein Linux aufspielen will, kann dann die Computerheft-CD nutzen oder Notfall-CD, falls sich das System einmal verabschiedet. Zugegeben: Man braucht ein CD-Laufwerk so gut wie nie, aber im Fall der Fälle war ich immer froh, eines zu haben
  • Arbeitsspeicher, so viel wie finanziell möglich. Da Notebooks oft mit leistungsärmeren Rechnergehirnen ausgestattet sind und On-board-Grafikchips, da keine dicken Kühlermodule verbaut werden können, kann mehr Arbeitsspeicher die Leistung erhöhen

Der Netbook PC Nutzer oder der „Fancy Networker“

Der Netbook PC Nutzer lebt den digitalen Lifestyle. Er ist in den „sozialen“ Netzwerken zuhause oder ein Schreiberling. Postet über Blog, Facebook, Pinterest, Twitter, Snapshot, Instagramm & Co. interessante und weniger interessante Neuigkeiten ins „Netz der unbegrenzten Möglichkeiten“ – und das von überall. Er bnötigt eine kleine und leichte Maschine, um jederzeit online gehen zu können. Sein Netbook sollte bieten:

  • Geringes Gewicht und Maße, weil das Gerät sollte gut in einen Ruckpass passen, ohne über längere Zeit Rückenschmerzen auszulösen
  • Eine gute Tastatur, denn das Netbook PC ist der Enkel der Reiseschreibmaschine
  • USB und Bluetooth Schnittstelle zum Verbinden mit dem Smartphone für den Internetzugang in WLAN-losen Landschaften
  • SD-Kartenleser

Vielleicht hilft die obige Typisierung, das geeignete PC System zu finden und etwas Klarheit zu bekommen. Teil 1 meiner Mac zu Windows Odysee kannst du übrigens hier lesen:

Projekt Fallobst: Mein Umstieg von Apple Mac auf Windows PC (Teil 1)

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